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Scheinrechnungen

Selbstverständlich stellen "Scheinrechnungen" keine Abzugspost von der UBGR dar. Wwenn es sich bei der Anstellung dfes einen Ehegatten im Unternehmen des anderen um ein Scheineschäft zum zweck der Versorgung handelt, sind die Arbeitsentgelte bei der unterhaltsbemessung nicht als Eigeneinkommen, sondern als Unterhaltsleistungen zu berücksichtigen. Dh, dass die vom - selbständigen - Unterhaltspflichtigen durch Scheinrechnungen als Aufwand verbuchten und dadurch gewinnvermindernden Unterhaltszahlungen an den Unterhaltsberechtigten in die UBGR - unter Berücksichtigung der bei fiktiver Zurechnung erhöhten Steuerlast - einzubeziehen sind und ausgehend von dem so ermittelten Einkommen, dann sit der Unterhaltsanspruch des Unterhaltsberechtigten des Unterhaltsberechtigten (nach der Prozentwertmethode) zu bemessen ist, worauf die aufgrund der Scheinrechnungen tatsächlich erbrachten Unterhaltszahlungen anzurechnen sind.