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Seite angelegt am: 22.02.2021 ; Letzte Bearbeitung: 22.02.2021

Verhandlung, mündliche

Gemäß § 92 (1) AußStrG ist in Eheangelegenheiten mündlich zu verhandeln. Der Begriff "Eheangelegenheiten" stellt auf die in § 93 (1) AußStrG aufgezählten Verfahren ab, umfasst also auch das Verfahren über die Aufteilung des ehelichen Gebrauchsvermögens und der ehelichen Ersparnisse.

§ 94 AußStrG ab 01.01.2005

EheG § 94
(1) In Eheangelegenheiten ist mündlich zu verhandeln.
(2) Erscheint im Verfahren über die Scheidung im Einvernehmen ein Antragsteller zur mündlichen Verhandlung nicht, so ist der Antrag von Amts wegen als zurückgenommen zu erklären.
(3) Den Antrag auf Scheidung im Einvernehmen kann jeder Ehegatte bis zum Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsbeschlusses (§ 43) zurücknehmen. Die Zurücknahme des Antrags hat die Folge, dass ein schon ergangener Scheidungsbeschluss wirkungslos wird; dies hat das Gericht erster Instanz mit Beschluss festzustellen. Gleiches gilt, wenn ein Ehegatte vor Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsbeschlusses stirbt.