Rechtsmittellegitimation
Die Rechtsmittellegitimation kommt grundsätzlich allen Parteien zu; legitimiert sind somit der Antragsteller und der Antragsgegner sowie jene Personen, deren rechtlich geschützte Stellung durch den anzufechtenden Beschluss unmittelbar berührt werden. Die Rekurslegitimation setzt sohin die Parteistellung des Rekurswerbers voraus, die sich aus § 2 AußStrG ergibt.
§ 2 AußStrG ab 01.01.2005
Parteien
AußStrG § 2 (1) Parteien sind
1. der Antragsteller,
2. der vom Antragsteller als Antragsgegner oder sonst als Partei Bezeichnete,
3. jede Person, soweit ihre rechtlich geschützte Stellung durch die begehrte oder vom Gericht in Aussicht genommene
Entscheidung oder durch eine sonstige gerichtliche Tätigkeit unmittelbar beeinflusst würde, sowie
4. jede Person oder Stelle, die auf Grund gesetzlicher Vorschriften in das Verfahren einzubeziehen ist.
(2) Wer eine Tätigkeit des Gerichtes offensichtlich nur anregt, ist nicht Partei.
(3) Die Fähigkeit einer Partei, selbständig vor Gericht zu handeln, und die Stellung des gesetzlichen Vertreters richten sich nach den Bestimmungen der Zivilprozessordnung.