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Seite angelegt am: 12.06.2022 ; Letzte Bearbeitung: 12.06.2022

Fälligkeit der Ausgleichszahlung

Bei der Festsetzung der Ausgleichszahlung handelt es sich um einen rechtsbegründenden Akt des Gerichts. Vor Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung ist der Anspruch zwar vererbbar und übertragbar (§ 96 EheG), aber nicht fällig.

§ 94 EheG ab 01.07.1978

Ausgleichszahlung

EheG § 94
(1) Soweit eine Aufteilung nach den vorstehenden Bestimmungen nicht erzielt werden kann, hat das Gericht einem Ehegatten eine billige Ausgleichszahlung an den anderen aufzuerlegen.
(2) Das Gericht kann eine Stundung der Ausgleichszahlung oder deren Entrichtung in Teilbeträgen, tunlich gegen Sicherstellung, anordnen, wenn dies für den Ausgleichspflichtigen wirtschaftlich notwendig und dem Ausgleichsberechtigten zumutbar ist.

§ 96 EheG ab 01.01.2010

Übergang des Aufteilungsanspruchs

EheG § 96
Der Anspruch auf Aufteilung ehelichen Gebrauchsvermögens und ehelicher Ersparnisse ist vererblich, unter Lebenden oder von Todes wegen übertragbar und verpfändbar, soweit er durch Vertrag oder Vergleich anerkannt oder gerichtlich geltend gemacht worden ist.